Montag, 30. November 2009

Winke, winke!


Oh, gestern wurde es ja mal so richtig spät für unsere Verhältnisse. Mit Elian und Spijk (den beiden Holländern) haben wir bis fast 23 Uhr um das schöne, große Adventfeuer gesessen. Somit haben wir dann auch gleich heute recht lange geschlafen, aufgestanden sind wir erst gegen 8 Uhr. Noch ein letztes Schwätzchen mit den beiden aus Amsterdam und weiteres fröhliches Winken. Es ist schon sehr bemerkenswert hier im Oman. Wirklich jeder Omani, der einem im Auto entgegen kommt, hupt und winkt uns zu oder wie gestern bzw. heute Morgen neben der kleinen Zufahrtsstraße sitzend, hupt jedes Auto, wird einem ein freundliches "Hello, how are you?" zugerufen, Autos bleiben stehen, winken nochmal, nochmal hupen und dann wird erst weitergefahren. So ist es heute Abend auch geschehen, dass wir unser Zelt mal wieder auf einem Fussballplatz aufgestellt haben, dabei aber gleich wieder von den Dorfjungs gesichtet wurde. Wenig später hatten wir dann alle Kinder aus dem Dorf neben unserem Auto stehen, jeder wollte uns mal die Hand schütteln, man bestaunte das Zelt, fühlte mal an der Thermarest und das Ganze wurde dann einheitlich mit "Okay" kommentiert. Von so viel Freundlichkeit sollten wir uns daheim mal eine Scheibe abschneiden, da man sich hier als Tourist mehr als willkommen fühlt. Egal wo! Da sich allerdings in den letzten Tagen auch ein wenig das Wetter geändert hat, sind wir heute Morgen erst einmal auf unseren Campingstühlen sitzen geblieben und haben in der Sonne (davon gibt es seit 2 Tagen nur noch recht wenig) gelesen. Erst als es trübe und wolkig wurde, haben wir die atemberaubende Fahrt hoch hinauf entlang der Nordwand vom Jabal Shams nach Yasab gemacht. Hier war wieder absolutes Off-Road Fahren angesagt. Anschließend ging die Fahrt hinab auf die Hauptstraße, wo wir einen weiteren kurzen Abstecher ins Wadi Al Abyad gewagt haben. Eigentlich suchten wir dort ein schönes Plätzchen für die Nacht, aber durch die vielen kleinen Pools dar hatten wir Angst vor größeren Mückenattacken. Somit sind wir dann ins Wadi Mistall gefahren, wo wir nun auf dem Fußballplatz pausieren. Gegessen wurde im Auto, da es neben den vielen Wolken nun auch noch viel Wind gibt. Da braucht man selbst bei 24 Grad Außentemperatur schon eine Jacke! Morgen starten wir hier im Wadi Mistall eine zweitägige Wanderung, von der wir dann in den nächsten Blogeinträgen berichten werden.

Tourverlauf: http://maps.google.de/?q=http://andreas-kemper.net/tr/091130.kmz

Sonntag, 29. November 2009

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt


Wir wünschen allen daheim Gebliebenen alles Liebe zum ersten Advent. Wir haben soeben hier alles, was an Holz herumliegt, zusammengekratzt, mit einer Schaufel, die wir hier dann auch noch gefunden haben, kleingehackt und freuen uns nun gleich auf unser Adventfeuer. Wir senden Euch also auch ein wenig Licht in die verregnete Heimat!

Heute sind wir weiter durch das Wadi Bani Awf gefahren und haben am Morgen die Little Snake Canyon Wanderung gemacht. Das ist eine enge, kleine Schlucht, wo man zunächst über riesige Felsen klettern muss, um in ein breites (momentan trockenes) Flussbett zu gelangen. Am Ende hätten wir schwimmen müssen, um weiter zu kommen. Da haben wir dann doch lieber kehrt gemacht. War aber eine ganz schöne Kraxelei, die bei der Wärme auch gleich wieder Schweißperlen hervorgerufen hat. Danach sind wir weiter ins Wadi as Sahtan gefahren. Hier kommt der 4WD mal wieder voll zum Einsatz. Da aber unsere Essensvorräte ziemlich zu Neige gehen, haben wir einen Abstecher nach Rustaq gemacht, wo wir erst einmal wieder für Frühstück, Getränke und kleine Leckerchen gesorgt haben. Pizza auf die Hand, hinterher ein Bounty zum Nachtisch und Joghurts. Mmmh, hat mal wieder gemundet! Danach ging es zurück ins Wadi as Sahtan, wo wir nun kurz vor dem Ort Al Hayl auf dem im Off-Road-Buch beschriebenen Camping Spot unser Zelt aufgeschlagen haben. Hier angekommen, haben wir wie gesagt, Holz gesammelt und schön gestapelt. Gerade haben wir fix eine Suppe gegessen und freuen uns auf das Anzünden des Feuerchens gleich. Soeben kamen auch die beiden Holländer angefahren, die wir schon auf dem White Beach getroffen haben. Die werden es sich dann wohl mit uns um das Feuer bequem machen. Bis morgen und Euch einen guten Start in eine neue Woche. Wir beginnen so langsam, unsere Tage hier zu zählen...

Tourverlauf: http://maps.google.de/?q=http://andreas-kemper.net/tr/091129.kmz

Samstag, 28. November 2009

Faulenzertag


Kein Wecker, stattdessen aufstehen, wenn man nicht mehr liegen oder schlafen mag. Das war dann gegen 8 Uhr. Beim Wegfahren eines Auto träumte ich davon, dass Andreas jetzt Brötchen holen würde und mir ein leckeres Frühstück macht. Ein Blick nach links sagte mir dann aber, dass er noch neben mir liegt und ein derartiges Frühstück hier auch gar nicht möglich ist. Stattdessen überlegte ich mir bei meinem doch sehr vorherrschenden Hunger, dass es im Restaurant weiter oben bestimmt Frühstück gibt. Also raus aus dem Zelt, schnell angezogen und hinauf. Und siehe da, die Beine schmerzten nicht mehr, wir haben auch keinen Muskelkater. Nur tun uns ein wenig die Bänder vom unwegsamen Gelände und die Nackenmuskulatur vom Rucksacktragen weh. Das war köstlich, frisches Brot mit Schmierkäse, einen leckeren Kaffee, dazu Eier, gebackene Bohnen, Würstchen, Cornflakes mit Milch. Da haben wir gleich für fünf gegessen!!! Ansonsten war der Tag nach der Anstrengung eher ruhig. Im Restaurant haben wir erst noch unsere Duschkanister gefüllt und in der frühen Mittagssonne konnte man sich dann einigermaßen "komfortabel" endlich mal wieder die Haare waschen. Außerdem haben wir unseren verdreckten Karren nochmal mit unserem Handfeger gesäubert und neu eingeräumt. Jetzt sieht alles wieder ein wenig besser aus ;-) Gegen späten Mittag sind wir dann erst weitergefahren, hinüber in den westlichen Teil des Hajargebirges, ins Wadi Bani Awf. Dort haben wir uns in dem Örtchen Balad Sayt ein wenig die Beine vertreten, wurden aufgrund des aktuellen Feiertages hier (alles, was kann, pilgert aktuell nach Mekka) im Dorf gleich überall freundlichst begrüßt. Alle Kinder in festlicher Kleidung, die Mädchen hübsch zurecht gemacht und mit tollen Hennazeichnungen auf ihren Händen, man lud uns gleich zum Essen ein, was wir aber dankend ablehnten. Das führte jedoch dazu, dass die Kinder das Essen hinter uns her trugen und wir nun nicht mehr nein zur Hühnerleber sagten konnten. Wenn man mich kennt, weiß man, dass Leber so gut wie das Einzige ist, was ich nicht gerne esse ;-) Aber sei es drum, hier kann man ja nicht nein sagen... Nun sind wir weiter in das Wadi hineingefahren und stehen an einem hübschen Fleck unter einem Baum und genießen das Nichtstun des Tages heute Abend sicherlich noch länger. Neben uns steht eine deutsche Auswanderfamilie, die nun in den UAE wohnen und trinken genüsslich Wein und Bier. Wir müssen uns noch einen Trick überlegen, wie wir denen zwei Dosen aus deren mega Kühlbox geluchst kriegen :-) Uns fällt nur leider noch kein Trick ein, habt ihr da einen Tipp für uns???

Tourverlauf: http://maps.google.de/?q=http://andreas-kemper.net/tr/091128.kmz

Finally, we reached the top!!!


Uuuuaaah, was für ein Tag! Der liebe Wecker klingelte uns um 5 Uhr wach, dann hieß es hurtig, hurtig raus aus den Federn. Die Reste des Reistopfs von gestern nochmal erwärmen, denn wir wollten die Wanderung auf einer besseren Grundlage als unserem gewöhnlichen Frühstück bestehend aus Zwieback mit entweder Marmelade oder Nutella beschmiert beginnen. Also hieß es neben einem Kaffee auch noch Kohlenhydrate bunkern, das ließ doch gewöhnte Sportlerherzen gleich höher schlagen. Langsam ging die Sonne am Horizont auf, aber trotzdem war ich von der morgentlichen Kälte schon derart durchgefroren, dass auch endlich mal die Handschuhe hier zum Einsatz kamen. Erneut in die Wandersocken, Schuhe geschnürt und im ersten Morgenlicht starteten wir dann den Wanderweg W4 hinauf zum Jabal Shams. Das ist mit 3007 m Omans höchster Gipfel, Endpunkt der Wanderung ist jedoch nur der Southern Summit mit 2997 m. Laut Wandertafel und Trekkingbuch eine Tour von 9 km Länge, Ausgangshöhe waren 1920 m. Das sollte doch locker zu schaffen sein, wo der Wanderführer von "Grade 2, in most parts realtively easy to go, but some steep climbs" sprach. So zogen wir frohen Mutes um 6:20 Uhr los. Nach etwa einer Stunde erreichten wir den Rand eines Canyons und noch ein Schritt weiter, und wir hätten die Möglichkeit gehabt, hier 500 m in die Tiefe zu springen. An so einer Stelle merkt man gleich, dass man nicht in Deutschland ist. Dort wäre so ein Abgrund zwanzig Mal gesichert. Aber, keine Zeit für eine Pause, denn das GPS sagte gerade mal 2 km. Also weiter, wenig später wurden allerdings lange gegen kurze Hosen getauscht, Sonnencreme aufgetragen, ein Schluck Wasser getrunken. Der Weg war bestens zu finden, denn kaum hatte man einen Stein mit der weiß, gelb, roten Markierung gesichtet, tauchte schon der nächste 25 m weiter auf. Fröhlich ging es weiter, nur machten wir so gut wie keine Höhe. Stattdessen gingen wir in einer Schlucht erst einmal hinab, um auf der anderen Seite gleich wieder aufzusteigen. Mühselig kamen wir voran, zwischendurch nahmen wir uns kurze Zeit, um die Aussicht zu genießen. Dann hörte auf einmal die Markierung auf und fanden wir den weiteren Weg erst nach einigem Suchen. Danach war die Beschilderung zwar wieder perfekt, aber jedes Mal, wenn man dachte, wir sind gleich da vorne oben (das GPS zeigte bereits 8,5 km!), mussten wir erneut durch eine Schlucht oder an einer steilen Wand empor klettern. Bei KM10 dachten wir wieder, der Gipfel läge direkt vor uns, aber nein, auch hier musste man erst einmal wieder hinab und auf der anderen Seite steil bergauf klettern. Wie frustrierend war das denn?? Also nochmal allen Mut zusammen nehmen, ein Blick auf die Uhr (Himmel, schon fast 12 Uhr!), ein letzter Ab- und erneuter Aufstieg und wir waren oben. 2997 m, die dünne Luft war gleich vergessen und die permanente Sonnenbestrahlung auch. Fix noch einen Schluck Wasser getrunken und ein Muffin gegessen (denn Hunger hatten wir bei der Anstregung keinen) und dann gleich mit dem Abstieg wieder begonnen. Tatsächlich war die Strecke keine 9, sondern 12 km lang und somit mussten wir diese Entfernung bis spätestens 17:30 geschafft haben, da es danach innerhalb weniger Minuten stockfinster wird. Also nicht lange fackeln und wieder hinab (bzw. die vielen Schluchten wieder hinauf). Was für eine grausame Wanderung ;-) Glücklicherweise schloss sich uns bei KM18 ein junger Franzose an, der uns mit seinem netten Geschwätz derartig ablenkte, dass wir nicht mehr bei jeden Schritt nachdenken konnten, wie weh uns doch so langsam die Beine und die Knie taten. Zu dritt waren wir dann Punkt 17:30 Uhr zurück am Ausgangspunkt. Zusammen mit dem Franzosen sind wir dann in das Restaurant einer benachbarten Anlage gefahren, wo wir zwar kein kaltes Bier, wenigstens aber eine kalte Coke bekamen (vor lauter Erschöpfung konnte ich auch nicht mehr an Essen denken, da war mir mal so gar nicht nach). Das tat gut, vor allem auch, dass wir endlich die Schuhe ausziehen konnten. Was waren wir im Eimer und einmal sitzend, kamen wir gar nicht mehr hoch. Wie gut, dass die anderen Gipfelstürmer, die wir wenigstens auf dem Hinweg bereits überholt hatten, eine Stunde später dann auch aufschlug und alle so fertig waren. Also lag es nicht an mangelnder Kondition ;-) Füße wurden gerieben, auf Blasen untersucht, nur die Sonne hatte einigen zu schaffen gemacht. Aber glücklicher kann man abends nach so einer erfolgreichen Besteigung nicht einschlafen (allenfalls nur dann, hätte man eine Dusche gehabt). Geschlafen haben wir vergangene Nacht 12 Stunden, das war aber auch nötig!!!

Tourverlauf: http://maps.google.de/?q=http://andreas-kemper.net/tr/091127.kmz
Wanderung W4 auf GPSies

Donnerstag, 26. November 2009

Omanische Bergziegen beim ersten Höhentraining


Auch heute war wieder ein schöner, wenn auch langer, Tag! Der Wecker klingelt gaaanz fürchterlich früh um 5 Uhr. Das war heute wirklich mal früh, da wir beide nicht sonderlich gut geschlafen haben. Ich habe die ganze Nacht kalte Füße gehabt, da war an Schlafen nicht wirklich zu denken. Aber egal, wir sind ja nicht aus Zucker, außerdem haben wir in den letzten Tagen mehr als genug geschlafen. So sind wir dann nach Sonnenaufgang weiter hinauf in das Wadi gefahren und haben das Auto in einer Kurve geparkt. Wanderschuhe und Fleece an und querfeldein ging es über Stock und Stein hoch hinauf zum Gipfel des Blacktops (2450 m). Das hat schon mal riesig Spaß gemacht und oben angekommen, hatten wir eine grandiose 360° Aussicht auf die umliegenden Berge. Danach kletterten wir wie omanische Bergziegen wieder ab und fuhren zurück nach Nizwa. Diese Stadt ist weltbekannt für ihren Markt, der jeden Donnerstag und Freitag stattfindet. Den wollten wir uns nicht entgehen lassen. Leider mussten wir um halb 11 enttäuscht feststellen, dass das ganze Geschehen schon mehr oder weniger vorüber war. Da haben wir nach einem kleinen Spaziergang durch die Stadt doch mal beschlossen, Richtung Jabal Shams zu fahren. Das ist mit 3007 m Omans höchster Berg, den wir morgen besteigen wollen. Allerdings haben wir am Nachmittag eine weitere Wanderung (W6) auf ca. 2000 m Höhe unternommen, um uns weiter an die Höhe zu gewöhnen. Dieser Pfad führte am Rand eines mächtigen Canyons vorbei zu einem alten, nun verlassenen Dorf. Dieses erinnerte mich an den Mesa Verde National Park in den USA. Ein ganz tolles Erlebnis! Anschließend ging es wieder ein paar Meter hinab zum Startpunkt der Wanderung W4, die uns nun morgen auf den Southern Summit des Jebel Shams führen soll. Nun sitzen wir noch kurz in einem Restaurant und wärmen uns bei ein paar Tassen Tee, bevor wir gleich wieder bei 12 Grad in unser Zelt kriechen. Los soll es morgen um spätestens 6 Uhr losgehen, vor uns liegen 18 km, um den Gipfel zu erreichen (ok, Hin- und Rückweg!). Wir werden berichten, ob es uns gelungen ist!!!

Tourverlauf: http://maps.google.de/?q=http://andreas-kemper.net/tr/091126.kmz

Mittwoch, 25. November 2009

Heute fühlen wir uns wie Weihnachtsgänse

 
Oman ist und bleibt ein schönes Reiseland. Schon mal vorab, lediglich das Versenden oder gar erst der Erwerb von Postkarten erweist sich hier als schier nicht möglich. Bislang haben wir nur einen einzigen Verkaufsstand gesehen und das war am zweiten Tag in Muscat. Also müsst ihr euch mit unseren Beschreibungen hier zufrieden geben oder euch schon jetzt auf hoffentlich das ein oder andere schöne Foto mit schönen Geschichten freuen.

Nun aber zum heutigen Tag. In der vergangenen Nacht haben wir zum ersten Mal richtig gefroren, da hat das Zelten gleich so viel weniger Spaß gemacht, dass wir heute nur auf 1400 m nächtigen. Ein paar Grad mehr sind schon was Feines! Beim Frühstück war die Temperatur aber gleich wieder besser, die Morgensonne hat es dann doch in sich, auch wenn die Tagestemperatur heute auf 2000 m nicht die 20 Gradgrenze geknackt hat. Rein in die Wanderschuhe und Sonnencreme nicht vergessen, auf ging es über die W18b Wanderung auf dem Village Walk zu vier Dörfern. Stets schöne Ausblicke auf den Canyon und das Hajar-Gebirge, die Terrassenfelder und natürlich immer die Sonne am Himmel. Schön zu hören, dass es in der Heimat regnet ;-) Das war wirklich eine gelungene Wanderung und komischerweise haben wir uns beide dabei die Nase verbrannt. Weiter ging es nach Nizwa, wo wir lecker in einem Restaurant omanisch gegessen haben. Heute bleibt die eigene Küche also mal kalt! Und wer nochmal behauptet, Oman sei ein teureres Reiseland, dem werden wir was erzählen. Nach unseren bisherigen Hochrechnungen gehen für die Dauer von 3 Wochen 100 Euro Spritgeld, 100 Euro Lebensmitteleinkäufe drauf. Das Essen im Restaurant war mit umgerechnet 12 Euro inkl. Getränke wie Wasser, Tee und Kaffee, Vor- und Hauptspeisen sowie ein Handvoll Datteln ja schon für unsere Verhältnisse teuer. Also haben wir immer noch ausreichend Budget übrig, um uns an unserem letzten gemeinsamen Abend hier eine Flasche Wein zu leisten! Nun sitzen wir hier auf einem Fussballplatz mit unserem Zelt und schreiben Euch diese Zeilen. Ach ja, hier gab heute einen grandiosen Sonnenuntergang. Fotos folgen, nur ist die Internetverbindung jedes Mals so schlecht, dass das mit dem Hochladen eine Ewigkeit dauern würde. Aber sie kommen, versprochen!

Gute Nacht Euch allen,
Christine & Andreas

Tourverlauf: http://maps.google.de/?q=http://andreas-kemper.net/tr/091125.kmz

Dienstag, 24. November 2009

Erste Erfrierungserscheinungen


Über den heutigen Tag gibt es wohl nicht sonderlich viel zu berichten. Der Sturm hatte sich in der Nacht gelegt, dafür zog aber ein Kälte auf, die es erforderlich machte, tief in den Schlafsack zu kriechen. Rechtzeitig vor Sonnenaufgang sind wir dann aufgestanden und haben uns erstmalig über so viel Tau in der Wüste gewundert. Alles klitschnass und Barfuß sind wir mühselig die Dünen hoch gelaufen, um die ersten Sonnenstrahlen über diesen zu ergattern. Ein tolles Erlebnis, aber noch toller war es, die Dünen wieder hinunter zu rennen und knietief im Sand zu versinken. Es folgte das übliche Frühstück und anschließend haben wir es uns auf unseren luxuriösen Campingstühlen in der Sonne bequem gemacht. Während ich mein Buch fast zu Ende las, beschäftigte sich Andreas mit sämtlichen Bedienungsanleitungen, damit wir die Kameras und das Garmin noch besser bedienen können. Außerdem war uns klar, dass uns in den nun folgenden Reiseabschnitt so schnell nicht mehr warm werden wird, dazu aber gleich etwas mehr. Kurz vor ersten Anzeichen eines Sonnenbrandes haben wir uns dann auf den Weg ins Hajar-Gebirge begeben. Unterwegs wurde mit entsprechenden Straßenschildern auf mögliche Kamelquerungen hingewiesen, tatsächlich entdeckten wir einige dieser Exemplare entlang des Weges. Schön, sie mal nicht im Zoo zu sehen!!!

Nach 220 km kamen wir wieder an einer Militärkontrolle vorbei. Dieses Mal durfte man nur passieren, wenn man im Besitze eines 4WD ist und diesen auf den Low Gear schaltete. So sind wir dann ganz laaaaaaangsaaaam auf 1980 m gestiegen, wo nun unser Zelt steht. Und vorbei die Zeiten der kurzen Hosen und der Tshirts. Brrrr, hier oben erreichen wir um 18 Uhr gerade nochmal 16 Grad und dazu weht wieder eine ordentliche Brise. Die Spaghetti sind gleich zum Verzehr bereit, aber gegessen wird heute im Auto. Die Vliesjacken haben wir schon an, dazu Socken und lange Hosen. Wir sind schon komplett verweichlicht hier in der Wüste. Morgen steht eigentlich mal wieder eine Dusche an, aber diese werde ich nur unten im Tal über mich bringen und nicht hier oben. Dann stinke ich lieber wie ein Kamel ;-)

Lasst Euch den Glühwein schmecken und denkt mal dabei an uns, wir hätten nämlich auch gerne jetzt und hier ein Glas!

Tourverlauf: http://maps.google.de/?q=http://andreas-kemper.net/tr/091124.kmz

Sanddünen, soweit das Auge reicht!


Heute haben wir mal "ausgeschlafen", sprich der Wecker ging nicht wie gewöhnlich um sechs, sondern um sieben! Was aber nicht wirklich viel geholfen hat, denn den ganzen Tag über fühlten Andreas und ich uns matschig. Wie schnell man sich doch a) an die Temperaturen hier und b) an bis zu 10 Stunden Schlaf pro Nacht gewöhnen kann. Man beachte, in AC sind wir beide an sechs Stunden Schlaf adaptiert! In aller Ruhe also erst einmal wieder geduscht und gefrühstückt, Zelt verstaut, einen Blick auf unseren doch sehr platten  Reifen geworfen (wir hatten zur besseren Fahrt gestern im Sand die Luft abgelassen) und erneut ging die Fahrt weiter. Nach dem einen oder anderen Kilometer legten wir eine ausgedehnte Mittagspause im Wadi Bani Khalid ein. Tolle Pools mit Picknickplätzen und einer Bar erinnerten zwar mehr an ein Resort als an eine natürliche Oase, aber dafür konnten wir über einem kleinen Wasserfall auf den Steinen liegen, Pistazien knabbern, ein Mittagsschläfchen halten und noch ein paar Seiten lesen. Wir waren ja auch immer noch so müde vom Vortag, da war diese Ruhe auch angebracht. Anschließend fuhren wir mutig weiter bis in die Wahiba Sands hinein. Das ist eine 180 km lange Sandwüste im Osten Omans, wo die Dünen bis in den Ozean gehen. Heute haben wir auch die ersten richtigen Kamele entdeckt, die hier nun überall entlang des Weges stehen und friedlich langsam daher stapfen. Mit ein wenig Argwohn sind wir in die Dünen gefahren, denn unsere bisherigen Sanderfahrungen waren ja nicht die besten. Aber sofern man nicht vom Hauptweg abkommt, lässt es sich ganz gut fahren. Ein wenig abseits von ein paar Beduinenhütten haben wir inmitten dieser Dünen mit Blick auf zwei Kamele unser Zelt aufgeschlagen und direkt mit dem Kochen angefangen. Heute sollte es Ratatouille mit Reis geben, aber kaum war der Reis gar, zog der Mond und damit auch der stark blasende Wind auf. Eine kurze Zeit hatten wir Angst, dass unser Zelt davon geweht würde, aber mit sämtlichen Wasservorräten beschwert und einem von uns, der Wache hielt, wurden Campingstühle und Kocher ins Auto gekramt und mussten wir uns zwangsläufig bei diesem Sturm und ohne Internetverbindung bereits um 19 Uhr ins Zelt begeben. Um 20 Uhr sind uns dann die Augen beim Lesen zugefallen. Aber wir waren ja auch immer noch so müde vom Vortag ;-)

Tourverlauf: http://maps.google.de/?q=http://andreas-kemper.net/tr/091123.kmz

Flatratesaufen, stucking in the sand und die Geschichte des Babys


Endlich, endlich sind wir noch mal online. War alles sehr aufregend und viel die letzten Tage. Wo waren wir stehen geblieben? Stimmt, am White Beach... Aaaallsssooo... Nach einem erneut wunderbaren Sonnenaufgang direkt vor unserer Haustüre (ich meine, Zelttüre) haben wir wie üblich gefrühstückt, gespült, noch ein paar Zeilen gelesen, bevor wir die Weiterfahrt Richtung Sur in Angriff nahmen. Ein erster Abstecher führte uns hinaus ins Wadi Tiwi, wo wir in den erfrischenden Pools erst einmal unsere Wasserkanister füllten, damit wir morgen wieder duschen können :-) Hier im Oman darf man zwar überall sein Zelt aufschlagen, wo es einem in den Sinn kommt, aber richtige Campsites gibt es halt nicht. Eng schlängelte sich der Weg hinauf, auch hier war man wieder mit dem Straßenbau und der Renovierung nach dem heftigen Zyklon von 2007 beschäftigt. Eine schöner Abstecher und wir wundern uns immer wieder aufs Neue, wie grün und bewachsen es in den Wadis ist. Anschließend ging es über die Küstenstraße nach Sur, wo wir erst einmal ein Fort von innen bestaunen konnten. Irgendwie war uns anschließend nach einem kalten Bier, immerhin hatten wir Sonntag!!! Und das mit dem Alkohol ist hier im Oman so eine Sache - man bekommt ihn nur in Bars oder Restaurants mit entsprechender Lizenz. Also was dachten wir uns bei dem schönen Sonnenschein? Das doch sicher eins der Strandhotels eine Beachbar haben könnte. Also rein ins Sur Beach Hotel, am Empfang wurden wir freundlichst begrüßt und dann in die Sportsbar geführt. Hier saßen nur Omanis in ihren Kaftans, rauchten und tranken Bier. Wo der Koran den Genuss von Alkohol doch verbietet. Einer dieser Männer kam in dem Moment an die Theke, als wir uns ein Döschen Bier bestellten. Er fing mit uns ein freundliches Gespräch an, da er offensichtlich auch die englische Sprache gut beherrschte und lud uns anschließend ein, an einem Tisch bei seinen Freunden Platz zu nehmen. Gesagt, getan (denn einen Außenbereich gab es nicht). Da saßen also nun fünf Freunde, Fischermänner, ein pensionierter Geschichtslehrer, ein Sportlehrer, einer von der Securitiy und andere mit weiteren Berufen und tranken sich eine Dose Bier nach der anderen. Die Gastfreundschaft reichte dann soweit, dass man mit uns ein "Kampftrinken" anfangen wollte. Nach der dritten Dose hatte ich definitiv genug, Andreas stieg schon nach der zweiten aus. Ups, wir waren schon ordentlich "entwöhnt", wie wir merkten ;-) Kichernd und mit viel Spaß an der Situation und dem Nachmittag haben wir uns dann Sur nicht mehr angeschaut, weil wir bis spätestens halb 6 immer einen Zeltplatz gefunden haben müssen. So ging es weiter an die Ostküste, nach Ras als Jinz. Hier sprangen wir ziemlich eilig ins Visitor Center, das nur abgezählte Plätze für die nächtliche Schildkrötenbeobachtung ausgibt. Mit ein bisschen gutem Zureden ergatterten wir die letzten beiden Karten für diesen Abend. Vor den Toren des Visitor Centers war das Campieren zwar erlaubt, doch war uns wieder mehr nach einem schönen Plätzchen an einem der vielen wunderbaren Strände hier. Also fuhren wir weiter an der Küstel hinunter, bis uns ein kleiner Strand in der Nähe eines Fischerdorfes von der Straße aus gesehen, sehr zusagte. Blinker gesetzt, einmal um die Häuserecke und ab über die Sandpiste Richtung Wasser. Was passierte? Im Null Komma Nichts war der Wagen wieder komplett festgefahren!!! Was für ein Ärger, denn dieses Mal standen die Reifen gleich bis zur Hälfte im Sand! Grummel, grummel und was nun? In noch kürzerer Zeit hatten sich alle Jungs aus dem Dorf um unser Auto versammelt und riefen uns auf arabisch mit den Händen im Innenraum fuchtelnd zu, was wir wohl zu tun hätten. Da wurde uns etwas mulmig, erstmal Auto verriegelt und überlegt, was zu tun sei. Darauf kam man wieder mit Seil an und startete erneut den kläglichen versuch, den Wagen ein Stück zu ziehen. Wieder mal ging es so auch keinen Millimeter vorwärts. Dazu stelle man sich ein permanentes Geschrei von rund einem Dutzend Jungs auf arabisch vor, da kann man nicht locker bleiben. Da es aber scheinbar auch gar nicht möglich war, uns aus dem Sand zu befreien, riefen wir erst einmal die Polizei an, die uns dann auch sehr freundlich am Telefon Abschlepphilfe zusagte. Hier ein kurzer Auszug aus dem Gespräch.

Policman: "How are ou?"
Ich: "Oh, not so fine, we are stuck in the sand."
Policman: "Oh mam, that is not a problem. We will help you and then you say, Iḿ fine again."

In dieser Zeit hatte man einen älteren Mann mit einem zweiten Wagen aus dem Dorf geholt, der neben mir am Steuer Platz nahm. Jetzt hatte man beschlossen, in Kolonne ab zu schleppen. Sprich, an unseren Wagen wurde ein Seil gebunden, aber auch noch eins an die Front des Zugautos, welches wiederum an den Wagen des Mannes befestigt wurden. Und siehe da, mit doppelter PS-Zahl waren wir innerhalb von 2 Sekunden aus dem Sand. Im kleinen Gang ging es dann geführt von den beiden Wagen den Hang hinauf, reichten wir den Kindern noch all unsere Kaugummipackungen und konnten nachfolgend zurück zum Visitor Center fahren, wo wir schlussendlich doch gezeltet haben. Unterwegs rief uns auch noch 5 Mal die Polizei an, ob jetzt wirklich alles in Ordnung sei und dass wir jederzeit bei Problemen wieder anrufen konnten - die omanische Polizei würde gerne immer helfen.

Fix noch Spaghetti mit Pesto gegessen und dann ging es auch schon zu den Schildkröten. Hier krabbeln wie gesagt nachts die grünen Meeresschildkröten an Land, um ihre Eier abzulegen. Wir hatten die Ehre, eine dieser Schildkröten beim Eierlegen und anschließendem Eingraben dieser Eier zu beobachten. Das war regelrecht faszinierend und am Schnaufen des circa ein Meter großen Reptils konnte man erkennen, wie mühselig diese Aktion doch sein muss. Wenig später rief uns einer der anderen Guides zu uns, da er im Mondschein eine Babyschildkröte gefunden hatte, die wohl gerade erst aus dem Ei geschlüpft war und nun den Weg ins Meer suchte. Da rutschte also ein 5 cm großes Miniexemplar Richtung Wasser. Unter dem Zuruf "Go baby go" warteten wir alle ganz gespannt auf den Moment, dass dieses kleine Tier seinen Weg in ein Leben startete. Es war für das Baby schon schwer, sich von den Wellen nicht gleich wieder auf den Sand gespült zu werden, wo gierige, im Mondlicht phosphoreszierende Krabben sich schon auf ihr Opfer stürzen wollten. Wir aber haben alle Krabben vertrieben und nun schwimmt draußen im Meer ein kleines Meereslebewesen rum. Nachdem wir auch noch drei Sternschnuppen entdeckt haben, sind wir für unsere Verhältnisse mitten in der Nacht (es war bereits Mitternacht) eingeschlafen.

Tourverlauf: http://maps.google.de/?q=http://andreas-kemper.net/tr/091122.kmz

Samstag, 21. November 2009

Im Low-locked Gang


Wow, was für ein wunderbarer Tag liegt nun hinter uns. Der Morgen begann mit einer sehr erfrischenden Dusche unter dem 5 l-Kanister. Brrrrrr, die sorgte erst einmal für halbe Erfrierungserscheinungen, da wir uns beide in der vergangenen Nacht zum ersten Mal mit dem Schlafsack zudecken mussten. Entsprechend stark war auch das Wasser abgekühlt. Und gestern Abend bin ich von den vielen Mücken regelrecht zerfleischt worden, aua! Nach dem Frühstück haben wir erst einmal unsere nächsten Tage und Reiseabschnitte geplant. Die erarbeitete Tour erwies sich schon heute als bisheriges Highlight. Zunächst fuhren wir aufwärts ins Wadi as Suwayh, wo wir die ersten richtigen Oasen entdeckten. Inmitten von Stein und Staub auf einmal Schilf, Dattelpalmen, Mangobäume, Feldbau und vor allem, viele kleine klare Wassertümpel, die sich wohl auch hervorragend zum Schwimmen eignen. In der Sonne auf den Steinen wurden die Teppiche getrocknet, Geäst ausgewaschen und Wäsche gewaschen. Weiter ging es zurück an die Ostküste, wo wir aber auch nicht die neue, sondern die alte, noch nicht ausgebaute Straße Richtung Sur genommen haben. Nur mal so als Zwischeninfo: aktuell werden so gut wie alle vorhandenen Straßen im Oman asphaltiert und liegt der Nachdruck des Sultans Qaboos wohl eindeutig auf diesem Sektor. Daher sind viele Off-Road-Routen aus unserem Reiseführer gar nicht mehr vorhanden. Anders verhielt es sich allerdings mit Route 20, hinauf ins östliche Hajar-Gebirge. Diese Route führt auf 1500 m Höhe auf das Salmah Plateau. Hier habe ich Andreas heute mal sehr geschickt auf die Probe gestellt, ob er sich als Reisepartner und Driver eignet. Hier musste mehrfach der Low-Lock Gang unseres 4WD Wagens dran glauben. Über eine zum Teil sehr knackig steigende und holprige Strecke ging die Tour, wir wurden kräftigst durchgeschüttelt, aber dafür mit atemberaubenden Aussichten über dem Canyon entlohnt. Außerdem gab es bei der Durchfahrt erste Beduinendörfer zu bestaunen. Anhalten und fotografieren wurde uns allerdings nicht gewährt, so dass diese Erinnerungen weiterhin nur in unseren Köpfen gespeichert werden konnten. Neben Eseln und Unmengen von Ziegen lag zum Beispiel auch ein Kamel faul vor den Zelten, liefen die Frauen mit Wasserkübeln auf ihren Köpfen von Haus zu Haus und widmeten sich die Männer eher dem Erhalt der Hütte. Spannend zu sehen und immer wieder gab es freundliche Zurufe in unsere Richtung. Einfach nur schön und wie gesagt, Andreas hat sich heute sehr bewiesen. Darauf haben wir dann eben hier vor unserem Zelt mit Caprisonne angestoßen, denn unser Schnaps ist schon lange leer :-( Nun stehen wir mit unserem Zelt auf feinstem, weißen Sand (der Strand heißt deswegen wohl auch White Beach in unmittelbarer Nähe des Dorfes Fins) mit zwei weiteren Niederländern. Reis mit Tomatensoße ist nun fertig und gleich gehen wir online, um Euch diesen Bericht über einen grandiosen Tag präsentieren zu können. Das war einfach nur genial heute...
Ach ja, bevor ich es vergesse. Heute kam dann auch erstmalig unser gestern noch in den UAE erworbene Handfeger zum Einsatz. Denn erst einmal zurück aus den Bergen mussten wir den Wagen am Strand erst ordentlichst entstauben, sonst hätten wir wohl jetzt 15 kg Staub als zusätzlichen Balast in unserem Auto. Von der Dusche heute Morgen ist auch nichts mehr zu merken ;-)

Tourverlauf: http://maps.google.de/?q=http://andreas-kemper.net/tr/091121.kmz

Freitag, 20. November 2009

Camping im Wadi Dayqah (Al Mazari)


Früh ging der Wecker, aber irgendwie kamen wir nach 8 Stunden Schlaf auch raus aus den Federn. Auch wenn wir immer meinen, morgens ganz schnell zu sein mit Frühstück und Kaffee, bis das Zelt eingepackt und die Zähne geputzt sind vergehen dann doch immer schnell 1,5 Stunden... Somit ging es dann gegen 7 Uhr Ortszeit (in AC haben wir dann erst 4 Uhr nachts) "on the road". Über den heutigen Tag gibt es dann auch weiter nicht viel zu berichten, da wir demnach nur im Auto gesessen haben. Nun stehen wir in einem Wadi, die Grillen zirpen, die Frösche quaken und die Mücken pieksen :-( Aber folgende Highlights des Tages wollen wir doch noch einmal zusammenfassen:
  • Rekord-Minustemperatur am frühen Morgen mit 19 Grad, also kälteste Temperatur bislang.
  • Rekord-Strecke von nahezu 650 km.
  • Wir haben in den UAE im Carrefour (ja, den gibt's hier auch) zwei Campingstühle erstanden und eine Waschschüssel. Beides nicht ganz unwichtig, da es zu staubig ist, um permanent im Sand/Staub sitzt und die Schüssel brauchen wir zum Wäsche waschen, da es hier gar nicht erforderlich ist, immer in lang rumzulaufen und ich nun nur eine kurze Hose und zwei Tops bei mir habe, die schon jetzt durchgeschwitzt sind.
  • Wir haben das erste Kamel gesehen. Eingepackt in Stroh auf einem Hänger, damit es während der Fahrt wohl nicht abhanden kommt.
  • Ach ja, und heute ging das Thermometer nur bis 29 Grad am Mittag statt wie üblich auf 30.
  • Statt in eine Polizeikontrolle wurden wir heute von der Armee überprüft. Klingt wieder gefährlich, aber auch wenn das Militär bis unter die Zähne bewaffnet ist, bei unserem Anblick verfallen sie alle mit einem breiten Lachen in einen Small Talk mit uns und wollen wissen, wo wir her kommen, wohin die Reise geht und ob es uns denn auch in ihrem Land gefällt.
 Das sollte reichen für heute und ich widme mich jetzt mal dem Abendessen, Nudeln mit Thunfisch-Zucchini-Tomaten-Soße.

Tschöööööööööööö!

Tourverlauf: http://maps.google.de/?q=http://andreas-kemper.net/tr/091120.kmz

Donnerstag, 19. November 2009

Staubig ist's hier!


Jetzt sitzen wir bei Kerzenschein auf einem alten Baum, da der Untergrund auf diesem "Campingplatz" einfach zu staubig ist. Heute Morgen sind wir von Khawr an Najd zurück nach Khasab, wo wir hinter unserem Guide Richtung Hafen gefahren sind. Gemeinsam mit ca. 10 anderen Touristen startete dann gegen 10 Uhr unsere Dhau-Tour. Man soll ja meinen, dass wir hellhäutigen Europäer hier bei 30 Grad ganz fix einen Sonnenbrand kriegen, aber dem ist bei Weitem nicht so. Ein bisschen eincremen hat für den ganzen Tag gereicht und jetzt sind wir auch nicht krebsrot. Mit der Dhau ging es also durch die Fjorde des Omans, wie schon eher geschrieben wird diese Gegend hier auch "Norwegen Arabiens" genannt. Kaum unterwegs schwammen schon die ersten Delphine um unser Boot und veranstalteten mit Vergnügen ein Wettrennen mit unserem Boot. Hoffentlich sind sie auf dem ein oder anderen Foto gut getroffen! Ansonsten plätscherte dieser Tag gemütlich an uns vorüber. In der Sonne sitzend, die Aussicht genießend, einen leckeren Chai-Tee schlürfend verbrachten wir einen wunderbaren Tag auf dem Wasser. Man stelle sich vor, dass es hier in den Sommermonaten nahezu an die 60 (!) Grad heiß wird und das Wasser eine Temperatur von 40 Grad erreicht... Wie gut, dass wir es heute bei "kühlen" 30 Grad gut aushalten konnten. Schildkröten haben wir leider auch keine gesehen und die zwei angesteuerten Schnorchelplätze waren eher auch enttäuschend. Dafür gab es jede Menge kühle Getränke und ein leckeres Mittagessen an Bord, so dass uns das Kochen heute Abend erspart blieb. Nun stehen wir in dem Arkazienwald von Sall Ala, tausend Sterne über uns, in der Ferne ruft der Muezzin zum Abendgebet und wir gehen bestimmt auch gleich schon wieder schlafen. Morgen wollen wir sehr früh aufstehen, damit wir es an einem Tag bis Richtung Sur schaffen. Das liegt komplett im Osten vom Oman. Wir rechnen mal mit 10 Autostunden, die Ein- und Ausreiserei in die UAE und in den Oman nicht mitgerechnet. Dieser relaxte Tag war somit ein guter Abschluss der ersten Reisewoche!

Tourverlauf: http://maps.google.de/?q=http://andreas-kemper.net/tr/091119.kmz

Mittwoch, 18. November 2009

Unsere Bucht

Kurzer Nachtrag noch zu Chrstines letztem Posting. Wer es genau wissen will findet uns nunmehr hier, nachdem die heutige Trackaufzeichnung leider nicht ganz vollständig ist.

Endlich bis Khasab geschafft!


Auch über den heutigen Tag gibt es wieder eifrig viel zu erzählen... So schloss Andreas gestern Abend mit den Worten, dass er sich um die Technik kümmern wolle. Dazu hatte er och daheim einen Wechselrichter (so ein Ladegerät, mit dem man über den Zigarettenanzünder kleinere Elektrogeräte wie Handys und Kameraakkus laden kann) gekauft. Da hatten wir also das Zelt mal wieder am Strand aufgebaut und er meinte großzügig: "So, jetzt können wir mal das Netbook und Dein Handy laden." Gesagt, getan, wo ich jedoch meine Zweifel äußerte, ob da die Batterie wohl mitspielt. Das sei kein Problem, war Andreas Antwort. Also haben wir gestern Abend noch fröhlich den letzten Blogbericht geschrieben. Später surfte er noch etwas durch's Netz, während ich schon im Zelt lag und las. Heute Morgen wollten wir dann zeitig los, um dann endlich wie gesagt nach Khasab fahren zu können. Schnell wurde gefrühstückt und der Wagen wieder gepackt. Aber was war das? Die Fenster ließen sich nicht mehr herunterfahren und dann die Erkenntnis, dass die Batterie völlig geleert war. Nun ist es ja auch nicht so, dass man am Strand viele andere sieht und so mussten wir erst einmal ein wenig warten, bis der erste Omani vorbei kam. Das waren dann auch gleich sechs Mann und mit Andreas dazu wurde versucht, mich aus dem Sand zu schieben... Keinen Millimeter ließ sich der schwere Jeep bewegen und so zogen die sechs wieder ab. Später kam jemand zum Sanddiving, den wir von seinem Vorhaben jedoch abbrachten und ihn stattdessen dazu überredeten, uns mit seinem Seil aus dem Sand zu ziehen. Auch dieser Versuch scheitere kläglich, wieder kamen wir keinen Millimeter voran und riss allenfalls das Seil. Auch dieser zog wieder von dannen, sprach aber noch davon, er würde seinen Freund holen. Wiederum eine halbe Stunde später kam ein ganz edler Omani mit chicem Jeep, der uns anbot, die Polizei zu rufen, da sie in solchen Fällen wohl immer aushilft. Auch das Angebot nahmen wir an. Aber die Polizei erschien nie und später kam lediglich dieser Omani mit seinem Freund. Wahrscheinlich wollte er ihm die blonde Frau am Strand zeigen. Dafür kam aber auch der besagte Freund des anderen mit Ladekabel. Das Laden war jedoch ebenfalls ein totaler Misserfolg und erst nachdem wir die Batterien getauscht hatten, sprang unser Wägelchen erst wieder an und wurde bei laufenden Motor unsere alte Batterie wieder eingesetzt und konnten wir die Fahrt beginnen - vorher mussten wir den Mechaniker allerdings noch für seine Mühen entlohnen...

Auf ging es dann Richtung Grenze. Raus aus dem Oman, in die UAE, wieder raus aus den UAE und wieder rein in den Oman. Die Grenzprozeduren dauerten ewig. Formulare ausfüllen, Visa bezahlen, warten, Polizeiinspektionen mit Militärpersonal, welches die Maschinengewehre im Anschlag hatten. Sieht dramatisch aus, aber dabei wird immer gelacht und dürfen wir problemlos weiterreisen. Das mussten wir jetzt einfach mal schreiben, weil es für uns so wunderlich ist, so schwer bewaffnete Leute zu sehen. Ist wohl eher mehr zur Show, als das hier solche Geschütze zum Einsatz kommen. Danach hat die Zeit nur noch gereicht, um bis Khad al Njar zu fahren, wo wir nun hier wieder in einer Bucht mit vielen Einheimischen (auch auf vorgelagerten Booten mit lauter Musik) zelten. Für morgen früh haben wir uns für eine Dhau-Tour angemeldet haben. Wir fahren also einen Tag auf einem dieser einheimischen Boote mit, lunchen an Bord, schauen uns die Fjorde hier an und können an diversen guten Plätzen schnorcheln gehen. Hier wimmelt es anscheinend vor Schildkröten! Wir werden morgen wieder berichten. Gleich gehen wir auf alle Fälle wieder schlafen, nachdem wir heute Reis mit Gemüse und danach einen Obstsalat gegessen haben.

Tourverlauf: http://maps.google.de/?q=http://andreas-kemper.net/tr/091118.kmz

Dienstag, 17. November 2009

Zurück am Strand


Wir grüßen Euch vom Strand mit Blick auf viele bunte Lichter in den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE). Hier direkt am Golf von Oman steht nun heute zum zweiten Mal unser Zelt. Wie gestern angekündigt, sollte unsere Fahrt Richtung Musandam gehen. Diese omanische Halbinsel ist nur erreichbar, wenn man ein Stück durch die UAE fährt. Diese Besonderheit war uns zwar bekannt, aber nach Aussage von Andreas war diese Durchfahrt mit unserem Mietwagen in unserer Versicherung enthalten. Also sind wir mit unseren Vorräten und guter Laune - denn die Sonne scheint hier ja immer noch - los Richtung Grenze. Hier wurden wir dann erst einmal fast drei Stunden aufgehalten, weil die scheinbar nötigen Papiere nicht mitgeführt wurden. Welch ein Glück, dass wir erst kurz zuvor eine omanische Simkarte gekauft hatten und ein Guthaben von 5 Rial hatten. Das haben wir nämlich dann gleich vertelefoniert und nach einigem Hin und Her mit der Vermietstation und nach Beendigung der heiligen Mittagspause wurden dann die Papiere an die Grenze gefaxt und durften wir endlich einreisen. Wieder im Oman eingereist, haben wir wie oben schon beschrieben gleich unser Zelt am erstbesten Strand aufgebaut, auf Christophs wunderbarem Gaskocher Spaghetti mit Zucchini und Zuckerschoten gekocht, den ersten Schnaps getrunken (man beachte, wir haben lediglich 200 ml Alkohol für zwei Wochen zu zweit an Bord!) und sind bei Meeresrauschen gegen 21 Uhr Ortszeit eingeschlafen. Heute morgen musste ich mal für kleine Camperfrauen "austreten" und wurde dabei von einem wunderbaren Sonnenaufgang überrascht. Andreas habe ich dann gleich auch mal aufgeweckt. Also hieß es frühstücken - auch hier beschränkt sich die Mahlzeit ohne Kühlschrank und bei nahezu konstanten 30 Grad auf Espresso mit Milchpulver, Zwieback mit Marmelade und Nutella, sowie Fruchtsäften und Obst. Danach gab's ein Frühschwimmen im Meer, eine fixe Dusche unter einem 5 l-Kanister und weiter sollte die Fahrt über die Off-Road-Routen 2 und 3 nach Khasab gehen. Der Weg erst einmal wieder Richtung UAE-Grenze führt durch den Grand Canyon des Omans. Wunderbare Landschaften, gut ausgebaute Straßenpisten, etliche Kurven und viel Sonne brachten uns dann an die Grenze, wo uns die erneute Einreise über Land in die UAE untersagt wurde. Anscheinend können wir nur über die Autobahn von Dibba aus einreisen. Also fuhren wir die gesamte Strecke wieder zurück und stehen nun erneut am Strand von gestern. Morgen versuchen wir also die Alternative bis Khasab und hoffen dann auf mehr Glück. Aber alleine für den heutigen Tag hat sich die Fahrt bis hier gelohnt, weil es hier einfach nur schön ist.

Ach ja, falls uns jemand hier erreichen muss, wir sind ab sofort über die 00968-98902262 erreichbar!

Andreas darf das Ganze jetzt noch "korrigieren" und mit seinem Kommentar versehen, danach versuchen wir erstmalig mit unserem omanischen Handy hier eine Leitung Richtung Heimat aufzubauen, damit ihr alle uns auch weiterhin verfolgen könnt.

Sandige Grüße vom Strand in Daba,
Christine & Andreas

PS: Nachher gibt es auch noch ein paar aktuelle und vor allem erkennbare Spuren der letzten Tage...

Tourverlauf: http://maps.google.de/?q=http://andreas-kemper.net/tr/091117.kmz

Montag, 16. November 2009

Aufbruch nach Mussandam


Stellt Euch vor, auch heute Morgen scheint wieder die Sonne!!! Gestern haben wir die grosse Moschee besucht, atemberaubend schoen war das und vor allem, total ruhig, weil es hier doch noch nicht so touristisch ist. Anschliessend ging es weiter nach Muttrah auf den ersten Souq. Ein Souq ist eine Art Markt und hier wurde alles vertrieben, was Stoffe und Weihrauch angeht. Ebenfalls ein aufregendes Erlebnis. Hier habe ich dann auch mein erstes Kopftuch erstanden, obwohl ich bislang bis auf den Moscheebesuch noch keins tragen musste, weil es die Omanis gar nicht interessiert, wenn man als Touri vorbei laeuft. Auch wenn man blond ist - wir werden daher kein bisschen belaestigt hier. Von dort aus haben wir die erste Wanderung C38 gestartet, Schwierigheitsgrad 1 - der hatte es allerdings schon in sich. Auch dieses Erlebnis war sehr, sehr schoen und verschwitzt sind wir dann in den Hypermarket, um Vorraete fuer die kommenden Tage zu kaufen. Jetzt liegt unser Auto voll mit trockener Pasta, Reis, Milchpulver, Konserven, Melonen, Unmengen an Frischwasser und los kann's gehen. Nach einer weiteren luxurioesen Nacht in unserem Resort brechen wir naemlich nun gleich auf, ueber die Off-Road-Route Nr. 10 Richtung Mussandam, dem Norwegen Arabiens, weil es dort nur Berge und Fjorde gibt. Ab jetzt werden wir wild zelten, wenn wir erst einmal durch die Vereinigten Arabischen Emirate gefahren sind. Es wird spannend, vorher versuchen wir aber noch eine Simkarte zu erwerben, damit wir auch nach wie vor "online" gehen koennen.

Sonnengruesse aus Qantab,

Samstag, 14. November 2009

Alles tipptop hier!


Hier also unser erster Bericht. Ich (Christine) bin auessert gut alleine hier unten angekommen und war mehr als positiv ueberrascht!!! Keine einzige Belaestigung, ich wurde komplett in Ruhe gelassen und stellt euch vor, auch hat man mir ohne Probleme den Mietwagen ueberhaendigt. Es ist in der Tat ein Toyata Landcruiser Prado geworden, mit dem ich dann bestens bis ins Oman Diving Center gefahren bin. Dort erwartete mich ein wunderschoenes Zimmer mit grandiosem Badezimmer. Ab in den Bikini, gut eingeschmiert und schwupps, war ich auch schon drei Stunden eingeschlafen. Dann fein geduscht, an der Strandbar bei netten Schwaetzchen ein Heineken getrunken und dann mit ein paar Niederlaendern zu Abend gegessen. Koestliches Essen auch hier, der Koch bereitete jedem Gast die Hauptspeise persoenlich zu. Danach war ich dermassen happy und gluecklich, dass ich gut einschlafen konnte. Gegen 1 Uhr ging ja auch schon wieder der Wecker, weil ich Andreas abholen musste, der gegen 2.10 Uhr landen sollte. Also wieder zurueck zum Flughafen und siehe da, der Flieger hatte eine halbe Stunde Verspaetung. Aber auch das habe ich im Rock (!) ohne Belaestigungen ueberlegt, einen Kaffee getrunken und gewartet. Wenig spaeter war er dann auch schon da, schnell als Zweitfahrer eintragen lassen und zurueck ins Resort. Danach haben wir noch gut geschlafen und aufstehen heute morgen war gar nicht leicht...

Heute war damit unser erster richtiger Tag im Oman. Nach einem leckeren spaeten Fruehstueck haben wir uns erst einmal gekramt. Kameras geladen, Sonnencreme und Handtuch wanderten in den Rucksack, eine Wasserflasche musste noch her und dann ging es auf der Off-Road-Route Nr. 18 durchs Land. Das war eine sehr entspannte, ruhige Runde und endete an einem wunderschoenen Sandstrand, den man laut Buch auch befahren konnte. Das war leider nichts, denn nach 2 m war der Wagen schon komplett eingegraben!!! Da mussten wir erst einmal buddeln, um die Reifen freizulegen. Ich ging dann das Steuer, um mit mm-Arbeit Gas und Kupplung zu bedienen, waehrend Andreas von hinten versuchte, mit aller Kraft den Wagen anzuschieben. Nach 30 min war es dann geschafft, der Wagen war wieder fahrfaehig. Das war uns ein kleines Lehrgeld, ging viel schneller, als gedacht! Vielleicht sollte man noch erwaehnen, dass wir den Wagen heute morgen vollgetankt haben, 80 l fuer gerade mal umgerechnet 17 Euro. Traumpreise!!!!!!!! Am Stand sprangen wir dann gleich in die 29 Grad warmen Wellen und haben uns bestimmt eine halbe Stunde im Wasser treiben lassen, bevor wir am Strand in der Sonne eingeschlafen sind bzw. gelesen haben. Man glaubt es kaum, aber die 30 Grad Aussentemperatur sind mehr als angenehm... Jetzt sind wir zurueck im Resort und bereiten uns auf das naechste Abendessen vor.

Allen zu Hause, die sich vielleicht Sorgen machen, Oman ist durchaus nicht so arabisch, wie man das meint und es gab fuer uns beide noch keine Sekunde, in der wir uns unwohl fuehlten. Also alles im gruenen Bereich! Morgen wollen wie die grosse Mosschee besuchen und ein wenig durch Muscat laufen. Wir werden wieder berichten und Fotos gibt es bald sicher auch die ersten.

Mittwoch, 11. November 2009

Bilderalbum


Als kleines Schmankerl vorweg habe ich gerade noch ein Album in Picasa angelgt. Bislang war meine Hoffnung die voraussichtlich mit Koordinaten versehenen Bilder direkt auf eine Karte gepinnt zu bekommen, was bislang jedoch nicht funktioniert. Aber noch sind es ja knapp zwei Tage hin...

Montag, 9. November 2009

Wiedersehensglühwein am 11.12. auf dem Aachener Weihnachtsmarkt?!

So, heute morgen ging der Reminder an unsere Webseite an Euch raus. Also jetzt heißt es, den Blog im Auge behalten! Noch dreimal schlafen und es geht los (zumindest für mich, Andreas darf noch eine Nacht länger im fiesen, kalten Deutschland ausharren!). Aber irgendwann sind auch die 30 Grad und Sonnenschein für uns vorbei und genau diesen Moment wollen wir in AC dazu nutzen, mit allen, die an unseren Geschichten interessiert sind und uns wiedersehen möchten, auf dem Aachener Weihnachtsmarkt einen Glühwein zu trinken. Dazu fasse ich den 11.12. ins Auge, man sieht sich am Öcher Glühweintreff unter´m Engelchen ;-)

Montag, 2. November 2009

Noch immer nicht leicht...

Der Reisschüsselschieber hat gleich mal ein paar Märkskes (genauer gesagt 190 €) mehr auf der Kreditkarte geblockt als in Rechnung gestellt wurden. Dieses innovative Geschäftsmodell war mir insgesamt jedoch zu transparent. Zudem sieht TA freilich auch keine Notwendigkeit mich für den ausgefallenen Tag resp. die Übernachtung vor Ort zu entschädigen :-/